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Kunstvortrag: Griechenland II - Rom I

In Kooperation mit Marx Wirtschaft Erwitte

Der Lauf der Geschichte wurde und wird immer wieder durch kriegerische Auseinandersetzungen entscheidend beeinflusst. Wenn wir für den Beginn jener Phase der griechischen Kultur, die wir heute Hellenismus nennen, einen Auslöser suchen, dann stoßen wir direkt auf Alexander den Großen und die Eroberung seines Weltreiches. Dieses teilen seine Generäle sofort nach seinem frühen Tod im Jahr 323 v. Chr. unter sich auf, friedlich geht anders!

In ihrem historischen Kielwasser entstehen noch etliche andere bedeutende Reiche, insbesondere Pergamon, das der Galater, Pontos - und Rom! Letzterem werden sich schließlich alle anderen unterwerfen müssen, aber dennoch haben sie alle ihre besonderen Fasern zum großen roten Faden der Weltkultur beigesteuert, man denke nur an den berühmten Pergamon-Altar in Berlin oder die Mozart-Oper Mitridate, ré di Ponto.

Eines ist jedoch immer wieder festzustellen: Stets ist Religion im Spiel! Allen, die nach Herrschaft strebten oder diese zu verteidigen suchten, war daran gelegen, sich z.B. Stammbäume zu basteln, die sie als "nicht ganz von dieser Welt" erscheinen lassen sollten. Bekannt ist das bereits aus der ägyptischen Kultur, das Gottesgnadentum christlicher Herrscher beruht darauf, und mit exakt dieser bildsprachlichen Wurst warf noch im 21. Jahrhundert ein George W. Bush nach dem politischen Schinken. Kaum zu glauben? Dann schauen Sie doch einfach selbst!


Termine

  • 23.11.22 19:00 - 21:15 Uhr