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Kunstvortrag: Griechenland I

In Kooperation mit Marx Wirtschaft Erwitte

Die antike griechische Kunst umweht in der landläufigen Vorstellung oft eine Konnotations-Mixtur, die von "göttlicher Erhabenheit" über sportlichen und militärisch-heroischen Kampf bis hin zu scheinbar sinnfrei museal angehäuften "kaputten Steinen" reicht. Hier könnte man von Klärungsbedarf sprechen!

Natürlich gibt es nicht pauschal die griechische Kunst, ebenso wenig gibt es ja bekanntlich die Deutschen. Nun gilt allerdings "die griechische Welt" der zweiten Hälfte des vorchristlichen Jahrtausends gemeinhin als die Geburtsstätte und Wiege der abendländischen Kultur auf breiter Front - der Begriff Renaissance (= Wiedergeburt) wird dem noch mehr als 2000 Jahre später Rechnung tragen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass ein wirkliches Verständnis der Neuzeit, die man in der Geschichtsschreibung mit der sogenannten Renaissance beginnen lässt, ohne die Kenntnis ihrer antiken Wurzeln gar nicht möglich ist! Anhand vieler Beispiele steht die Bild- (vielleicht manchmal sogar wild-)gewordenen (Gedanken-)Welt der "alten Griechen" im Mittelpunkt. Und es werden vielleicht sogar ein paar Facetten aufgedeckt, die bis ins Hier und Jetzt hineinwirken, deren Ursprünge jedoch mehr als einmal verblüffen dürften.


Termine

  • 26.10.22 19:00 - 21:15 Uhr