Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler leisten in den verschiedensten Lebensbereichen wichtige Arbeit für den Zusammenhalt und die Gesellschaft in Erwitte. Die Anerkennung und Wertschätzung des Engagements ist daher eine zentrale Herausforderung für die Stadt Erwitte.
Mit Einführung der Ehrenamtskarte im Jahr 2023 wurde hierfür eine Möglichkeit geschaffen, jedoch waren hohe Voraussetzungen an den Erhalt der Ehrenamtskarte geknüpft. Hierdurch erhielten nicht alle Ehrenamtliche die verdiente Anerkennung, insbesondere wenn Ehrenamtspauschalen oder Übungsleiterpauschalen gezahlt wurden.
Mit Herabsetzung der Zugangsvoraussetzungen durch den Landtag NRW wird dieser Problematik nun Rechnung getragen. Die Stadt Erwitte hat dieser Herabsenkung zugestimmt, sodass auch Erwitterinnen und Erwitter von dem vereinfachten Zugang profitieren können. Konkret wird das erforderliche ehrenamtliche Engagement für mindestens 3 Jahre auf 4 Stunden wöchentlich bzw. 200 Stunden jährlich abgesenkt (zuvor 5 Std pro Woche bzw. 250 Stunden pro Jahr). Weiterhin wird der Personenkreis der Berechtigten auf ehrenamtliche ausgedehnt, die Aufwandsentschädigungen in Form von Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschalen erhalten haben.
„Ehrenamtliche Arbeit ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – umso mehr freut es mich, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, mehr Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler hierfür zu würdigen.“ So Bürgermeister Hendrik Henneböhl. „Die nunmehr bereits über 350 ausgestellten Ehrenamtskarten zeigen, dass dieses Angebot gut angenommen wird.“
Weitere Informationen rund um die Ehrenamtskarte sowie den neuen Antragsvordruck finden Sie unter www.erwitte.de/leben-in-erwitte/ehrenamt/ehrenamtskarte-nrw.