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Pressemitteilung: Lörmecke investiert in Versorgungssicherheit

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Erwitte (lww.2018.09.27.-rn).

Die Lörmecke-Wasserwerk GmbH erneuert ab dem 1. Oktober westlich von Erwitte auf einer Länge von 1,9 Kilometern entlang der Bundesstraße 1 einen Teilabschnitt der zweiten Zuleitung für Erwitte und Bad Westernkotten. „Wir wollen die Versorgungssicherheit in diesen Stadtteilen für die nächsten Jahrzehnte optimieren“, erläutert Holger Hellemeier, technischer Leiter des Versorgungsunternehmens. „Denn die zweite Zuleitung ist als zweites Standbein für Erwitte mit seinem Krankenhaus und der Zementindustrie sowie für die Kurbetriebe in Bad Westernkotten sehr wichtig.“ Die alte Grauguss-Leitung DN 175 (Nenndurchmesser 175 Millimeter) ist in die Jahre gekommen, wurde sie doch zwischen 1933 und 1955 verlegt. Die Folgen dieses Alters waren in der Vergangenheit bereits einige Rohrbrüche. „Mit der Investition von 800.000 Euro an dieser Stelle können wir weitere Reparaturen vermeiden und damit auch Unterhaltungskosten einsparen“, betont Holger Hellemeier. „Die alte Leitung liegt rund zwei Meter tief und teilweise unter 50 bis 60 Zentimeter Asphalt. Das verteuert natürlich jeden Schadensfall. Den Anliegern entstehen durch die Baumaßnahme oder die Umbindung der betroffenen Hausanschlüsse keine Kosten. “ 

Die neue Wasserleitung DN 200 (Nenndurchmesser 200 Millimeter) aus Kunststoff und duktilem (verformbaren) Gusseisen wird in so genannter offener Bauweise verlegt. Auf dem südlichen Standstreifen der B 1 wird dazu ab der Landstraße nach Völlinghausen ein Graben ausgehoben. Die große Ampelkreuzung in Höhe des Autobahnzubringers B 55 wird in geschlossener Bauweise auf einer Länge von 120 Metern mittels Horizontalspülbohrung unterhalb der Oberfläche gequert. Im Zuge der Baumaßnahme sollen auch Anlagen Leerrohre für die Breitbandversorgung mit verlegt werden. 

Ab dem 1. Oktober wandert die Baustelle in drei Bauabschnitten von Westen in Richtung Osten. Pro Bauabschnitt rechnet Holger Hellemeier mit einer Bauzeit von einem Monat, so dass er von einer Gesamtbauzeit von ca. drei Monaten ausgeht. „Weil in den jeweiligen Bauabschnitten zeitweise die Fahrsteifen auf der B1 verengt und nach Norden verlegt werden müssen, kommt es zu einer mäßigen Verkehrsbeeinträchtigung. Der fließende Verkehr soll in der gesamten Bauphase in beiden Richtungen ohne Einsatz einer Baustellenampel aufrechterhalten werden“, kündigt der technische Leiter an. „Lediglich für die Fahrbahnquerung in Höhe der Ampelkreuzung Glasmerweg wird eine Baustellenampel zur Verkehrsregelung zum Einsatz kommen. Diese Arbeiten sollen aber nachts und damit außerhalb der Stoßzeiten ausgeführt werden.“ 

Die geplante Baumaßnahme ist im Vorfeld mit Vertretern von Straßen.NRW, dem Kreis Soest (Naturschutzbehörde) und der Stadt Erwitte abgestimmt worden. Entsprechende Genehmigungen liegen vor. Die Arbeiten für die Rohrverlegung, die Montage und die Inbetriebnahme führen Mitarbeiter des Lörmecke-Wasserwerks aus. Auch die Bauleitung erfolgt in Eigenregie.