Stadt

Spendenaktion der Städtepartner Aken (Elbe) und Erwitte

Partnerstadt Aken (Elbe) zu Gast in Erwitte – Bürgermeister Bahn und Henneböhl rufen Hilfsaktion ins Leben.

Am Donnerstagabend konnten die Vertreter*innen der Stadt Erwitte eine Delegation aus der Partnerstadt Aken (Elbe) an der Stadtgrenze zwischen Erwitte und Lippstadt begrüßen. Vertreter*innen aus Rat und Verwaltung sowie der Bürgerschaft nahmen gemeinsam mit Bürgermeister Henneböhl, seinen Amtskollegen Jan-Hendrik Bahn, den Stadtwehrleiter und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aken (Elbe) sowie weitere Mitgereiste aus der Partnerstadt in Empfang. Mit dem Fahrrad ging es Richtung Erwitter Marktplatz. Der schon seit längerer Zeit geplante Besuch wurde von den schweren Unwetter-Ereignissen der letzten Woche überschattet. Daher wurde das Rahmenprogramm des Besuchs noch kurzfristig geändert. Anstatt kurzweiliger Programmpunkte, empfing man im Erwitter Rathaus Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und DLRG, welche noch bis vor kurzem in den Einsatzgebieten der Flut im Einsatz waren. Ebenso wurde das eingesetzte Material vorgeführt.

So waren seit letztem Mittwoch knapp 60 Kräfte von Feuerwehr, DRK und DLRG aus Erwitte in Hagen, Eschweiler, Altena und Wickede (Ruhr) im Einsatz. Alle Anwesenden waren von der Arbeit und den Berichten der Einsatzkräfte tief bewegt. Aus dem Wunsch zum einen den Betroffenen in den Katastrophengebieten, zum anderen aber auch den Organisationen in ihrer Arbeit zu helfen, wurde eine Spendeninitiative ins Leben gerufen.

Unter dem Motto „Aken und Erwitte helfen“ kann unter dem Stichwort: „Hochwasserhilfe“ gespendet werden (DE81 4165 0001 0014 3978 48).

„Ihr seid unter Gefahr für das eigene Leben in den teils am stärksten betroffenen Regionen im Einsatz gewesen, dieser Einsatz verdient unseren Dank und unsere Hochachtung.“ erklärte Bürgermeister Hendrik Henneböhl.

„Aus der leidvollen Erfahrung der eigenen Hochwasserkatastrophen ist uns ein großes Bedürfnis den Einsatzkräften und Menschen in den betroffenen Kommunen zu helfen. In den letzten Tagen haben mich viele Anrufe besorgter Bürger*innen erreicht, wie man den Betroffenen helfen und unterstützen kann.“  berichtet Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn. „Sofort am Freitag hat es ein Hilfeangebot der Stadt Aken (Elbe) gegeben und seitdem stehe ich im engen Austausch mit Hendrik Henneböhl. Daher ist die ursprüngliche Fahrradfahrt nach Erwitte zu einer Unterstützungs- und Spendenfahrt geworden.“ führt Bahn weiter aus. Das Treffen der beiden Städte bildet damit den Auftakt für eine Hilfs- und Spendenaktion der beiden Partner-Städte. „Viele Menschen fragen seit letzter Woche an und wollen helfen, können es aber nicht in der Form tun, wie es unser Katastrophenschutz tut, daher wollen wir hier eine Plattform über die Brücke der Partnerschaft unserer beiden Städte schaffen. Gerade diese ist auch durch Katastrophen wie dem Elbehochwasser 2013 mitgeprägt.“ erklärt Hendrik Henneböhl. „Wir würden uns über jede Spende freuen und garantieren, dass die Gelder ohne große Zwischenwege direkt den Fonds der betroffenen Städte und den drei eingesetzten Organisationen zu Gute kommen.“

Im Anschluss daran folgten eine kleine Stadtführung rund um die Kirche und ein Austausch mit den Freunden aus Aken.