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Hilfestellung für Bedürftige zum Thema Corona-Test und Impfen

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zentrale Telefonnummer ab 31.03.2021 geschaltet

In den letzten Wochen haben sich die Unterstützungsbedarfe der Menschen in Erwitte rund um die Corona-Pandemie verändert. Dies liegt insbesondere in den Themen Impfen und Testen begründet. Schon im Januar 2021 hat die Stadt im Fachdienst Soziales ein Unterstützungsangebot für Härtefälle angeboten. Hier haben sich bedürftige Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen rund um das Thema Impfterminbuchung und Beförderung zum Impfzentrum gemeldet. Mit der seit dem 22.03.2021 anlaufenden nationalen Teststrategie kommen zusätzliche Anfragen hierzu. Die Anrufe kommen in der Regel relativ verstreut bei verschiedenen Dienststellen im Rathaus an. „Diese reichen von der Frage, wo die nächstgelegene Teststelle sei, bis zur konkreten Bitte um Unterstützung bei der Online-Terminbuchung oder der Vermittlung von Kontaktdaten“ berichtet Fachbereichsleiter Sven Hoppe.

Diese Anfragen werden nun in Form einer zentral geschalteten Rufnummer für genau diese Problemfelder gebündelt.

Die zentrale Rufnummer lautet 0170-6009673 und ist zunächst jeden Montag von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr und jeden Mittwoch von 14 Uhr bis 16 Uhr geschaltet. (Am Ostermontag ist die Nummer nicht aktiv, dafür darauf am Dienstag den 06.04.2021 von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr. Außerhalb der Zeiten läuft eine Ansage, welche auf diese Sprechzeiten verweist.)

„Unser Ziel ist es, dass ein niederschwelliges, bürgernahes und zentrales Unterstützungsangebot in der Stadtverwaltung angedockt wird. Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger zu bestimmten Zeiten an dafür speziell informierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden und bekommen Hilfestellungen. Um diese Anliegen haben wir uns immer gekümmert, stellen nun aber dieses Angebot auf einen zentralen Service um.“ erklärt Bürgermeister Hendrik Henneböhl. Damit zentralisiert die Stadt das bisherige Angebot und reagiert auf neue Anforderungen und die durch die hilfebedürftigen Bürgerinnen und Bürger herangetragenen Fragen und Anliegen.

Dieses Angebot ist kein Ersatz für die originär zuständigen Anlaufstellen beim Kreis oder der KVWL. Etwaige dort richtig platzierte Anfragen werden auch weiterhin an diese Anlaufstellen verwiesen.

„Wir starten mit diesem Angebot ab dem 31.03.2021 und werden es auf Basis der nun zentral auflaufenden Bedarfe entwickeln. Wir bieten damit kein zusätzliches Call-Center, sondern geben eine niederschwellige örtliche Hilfestellung, welche gezielt für jene Erwitter Bürgerinnen und Bürger gedacht ist, die tatsächlich bedürftig sind, Handicaps haben oder mit bestimmten digitalen Lösungen überfordert sind.“ erklärt Sven Hoppe als zuständiger Fachbereichsleiter.