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Fairtrade – Titel für Erwitte erneuert

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Stadt Erwitte für weitere 2 Jahre Fairtrade – Town

Die Stadt Erwitte ist seit 2019 bereits zertifizierte Fairtrade-Town. 2 Jahre zuvor wurde sich mit einem mehrheitlichen Ratsbeschluss zur Teilnahme an der Kampagne entschieden. Danach durchlief die Stadt Erwitte erstmals erfolgreich den Zertifizierungsprozess.

Dies ist nun neuerlich gelungen. Heinrich Baumeister und Lothar Langguth von der örtlichen Fairtrade Steuerungsgruppe überreichten am Gründonnerstag im Erwitter Rathaus dazu Bürgermeister Hendrik Henneböhl und Fachbereichsleiter Sven Hoppe die neue Urkunde. Corona-bedingt fiel die Übergabe eher schlicht aus. Umso beeindruckender zeigte sich die Fairtrade-Initiative von der mittlerweile gelebten Praxis der Stadt Erwitte.

So ist mit Frau L. Schacht eine Kollegin aus der zentralen Beschaffung entsprechend fortgebildet worden. Hier werden mittlerweile sehr zahlreiche Artikel aller Art fair und nachhaltig beschafft. Der Focus gilt dabei den Bedingungen für Mensch und Natur in den Rohstoff-abbauenden, oder fertigenden Ländern. Oftmals kann wegen ausbeuterischer Arbeitsbedingungen nicht genug Geld für ein menschenwürdiges Leben und die Schulbildung der Kinder verdient werden. Daher ist ein Schwerpunkt im Einkaufsprozess die Vermeidung von Kinderarbeit, z.B. bei Sportbällen!

Auch der regionale Einzelhandel wird mit einbezogen, z.B. bei der Beschaffung von Blumensträußen zu repräsentativen Anlässen. Fairer Handel bedeutet dabei soziale, ökologische und möglichst auch ökonomische Nachhaltigkeit.

Die Marktfähigkeit der Fairtrade-Produkte wird nun auch durch das Lieferkettengesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen gefördert, sind sich H. Baumeister von der Steuerungsgruppe und Fachbereichsleiter S. Hoppe von der Stadt Erwitte einig.