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B 1/B 55 Ortsumgehung Erwitte

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Dialog zur Ortsumgehung Erwitte startet.

Die neue Internetseite www.ortsumgehung-erwitte.de markiert den Einstieg in ein transparentes Beteiligungsverfahren.

Düsseldorf, 12. April 2019. Im Ortskern von Erwitte treffen die beiden Bundesstraßen B 1 und B 55 aufeinander. Fast 15.000 Pkw und Lkw fahren pro Tag durch den Ort. Der aktuelle Bundesverkehrswegeplan gibt grünes Licht für den Bau einer Ortsumgehung.

Zuständig für die Planung ist die im Auftrag des Bundes und des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums tätige DEGES. Noch steht die Trassenführung nicht fest. Die DEGES hat bisher lediglich mögliche Korridore gutachterlich ermitteln lassen. Schon zu diesem sehr frühen Zeitpunkt der Planung möchte die DEGES gemeinsam mit der Agentur IKU_Die Dialoggestalter Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und relevante Interessengruppen über ein Beteiligungsverfahren aktiv am Prozess teilhaben lassen, um bestmögliche Varianten ausfindig zu machen. Die Agentur übernimmt dabei die Rolle, das Beteiligungsverfahren vor Ort durchzuführen, den Prozess transparent und verständlich zu machen sowie die Belange aller von der Planung betroffenen Interessengruppen einzubeziehen.

Als erstes sichtbares Zeichen markiert die seit dem 11. April freigeschaltete Internetseite www.ortsumgehung-erwitte.de den Einstieg in das Beteiligungsverfahren. Nutzer erhalten hier alle wichtigen Informationen zum Projekt und zum Bürgerdialog. Sie erfahren auf der Seite, die in den nächsten Wochen und Monaten kontinuierlich aktualisiert wird, ob es neue Entwicklungen bei der Planung gibt und welche Veranstaltungen im Rahmen des Dialoges demnächst anstehen.

So wird es nach einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am 20. Mai von 18:00 bis 20:30 Uhr im Hotel Büker in Erwitte auch Ortsbegehungen in den möglichen Trassenkorridoren, eine Planungswerkstatt und eine abschließende Info-Messe geben.

Ein Dialogforum, an dem neben relevanten Stakeholdern aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens auch einige zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen sollen, wird sich in mehreren Sitzungen inhaltlich mit den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Varianten beschäftigen.