Stadt

Gelber Sack

Die Gelben Säcke werden im 4 Wochen-Rhythmus abgeholt. Ihren Abfuhrbezirk können Sie dem aktuellen Abfallkalender entnehmen.

Kurzinfos über den Gelben Sack

  • Der Gelbe Sack wird von der Privatwirtschaft finanziert und ist Teil des sogenannten "dualen Systems". Es ergänzt die öffentlich-rechtliche Abfallentsorgung. Industrie und Handel zahlen innerhalb dieses Systems Lizenzgebühren für die Verwendung von Verpackungen an eins von insgesamt zehn Unternehmen. Das wohl bekannteste von ihnen ist Der Grüne Punkt, weitere heißen z.B. Belland-Vision, Veolia, Zentek, Landbell oder Interseroh. Mit den Einnahmen aus den Lizenzen finanzieren die Firmen die Entsorgung und das Recycling der Verpackungen. Um den normalen Hausmüll kümmern sich hingegen Stadt und Gemeinden.
  • Alles, was im Laden an Verpackungen über die Theke geht, darf in den gelben Sack. Der Grüner-Punkt-Mythos stammt noch aus den Neunzigerjahren. Damals wurden die Wirtschaft dazu verpflichtet, ihren Verpackungsmüll zurückzunehmen. Das Unternehmen Der Grüne Punkt war das erste, das die Verpackungen für sie sammelte. Da die Unternehmen ihn alternativ aber auch selbst zurücknehmen konnten, durfte zwischenzeitlich nur in den gelben Sack, was einen Grünen Punkt trug. Erst seit 2009 sind alle Firmen verpflichtet, sich am dualen System zu beteiligen.
  • Beim gelben Sack geht es nicht darum, möglichst viel vom Hausmüll zu recyceln. Es geht allein um die Entsorgung von Verpackungen. Nur dafür zahlt die Wirtschaft, nicht aber für das Recycling der Zahnbürste, also des Produkts selbst.
  • Vorgereinigt muss nicht werden. Das würde zu viel Energie und Wasser kosten. Der Müll wird bei der Aufbereitung ohnehin gewaschen. Es reicht, wenn Verpackungen wie etwa Joghurtbecher "löffelrein" sind. Das heißt aber auch: Sie sollen nicht halbvoll im Sack oder Container landen.
  • Mittlerweile kann der Verpackungsmüll gut maschinell getrennt werden. Von Hand wird nur noch nachsortiert. Problematisch sind jedoch scheinbare Kleinigkeiten: Hängt der Aludeckel noch am Joghurtbecher, landet beides zunächst im Plastikmüll. Die Maschinen orientieren sich immer am größeren und schweren Teil, in diesem Fall also an dem Becher. Das Aluminium muss in einem zusätzlichen Schritt beim Plastikverwerter aussortiert werden. Daher: Deckel ab!

 

Hotline für Fragen zur Ausgabe und Abfuhr der Gelben Säcke

Tel. 02921 / 353-253 (ESG-Abfallentsorgung)

 

Verteilstellen für Gelbe Säcke in Erwitte

  • Bad Westernkotten:       REWE-Markt
  • Erwitte Kernstadt:          Edeka-Märkte
  • Horn-Millinghausen:        nah & gut Buschkühle