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Jubila(r)te 1, 2, 3, 4, Eckstein, in der Kunst kann viel versteckt sein

Jubiläumsvortrag in Kooperation mit Marx Wirtschaft Erwitte

Im Grunde ist es eine Binsenweisheit: Unser Leben dreht sich in hohem Maße von Anfang bis Ende um Zahlen und Zählen in allen nur denkbaren Varianten, vom Geburtstag bis zur Steuernummer, vom Fahrplan bis zum Bibelvers. Jubiläen haben es sogar manchmal gleich mehrfach in sich: In der Regel wird ein besonderes Ereignis bejubelt und gefeiert, es wird (nach-)gedacht - aber niemals ohne den Aspekt der Zahl.

Stets wird ihr eine "Mitverantwortung" zuteil und nicht selten steigt die ihr zugeschriebene Bedeutung bis in den Bereich der Magie, man denke nur an den vor noch gar nicht langer Zeit durchlebten Jahrtausendwechsel. Nun taucht in der bildenden Kunst die Zahl eben auch nicht nur als Jahreszahl, Formatangabe oder Preis auf. Assoziationen, Querverbindungen und "genormte" Bedeutungen sind hier oft ausgesprochen vielschichtig miteinander verwoben.

Genau darauf möchte der Kunsthistoriker den Blick richten und einmal nachschauen, wie klar sich das ans Licht gehobene künstlerische Konzeptwasser zeigt, das vom Rand des Kulturbrunnens betrachtet in der dunklen Tiefe vielleicht gerade mal erahnbar war - obgleich doch überall auf der Welt schon seit Jahrtausenden mit ihm gekocht wird! Frei nach der Weisheit Salomos "Gelobt seist Du, Herr, der Du alles (an-)gerichtet hast nach Maß, Zahl und Gewicht" wird serviert.

Schriftliche Anmeldung zur besseren Planungssicherheit bitte bis spätestens Dienstag, 15.09.20

Termine

  • 22.09.20 19:30 - 21:45 Uhr